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Hilda Liswani empfiehlt NGOs eine Risiko-Kultur

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Eine Aufnahme vom Österreichischen Fundraising Kongress in Wien.

Eigentlich hat sie mit Fundraising und Philanthropie gar nichts am Hut: Hilda Liswani arbeitet normalerweise mit Organisationen wie der Europäischen Union, der Mastercard Foundation, Siemens und der EPFL bei der Entwicklung, Kommunikation und Umsetzung von Nachhaltigkeitsstrategien zusammen. Dafür wurde sie bereits als Forbes 30 under 30 Listmaker, Swiss Digital Shaper, GreenBiz 30 Under 30 und als Queen's Young Leader ausgezeichnet.

Aber auf dem Österreichischen Fundraising Kongress in Wien hielt sie eine Grundsatzrede vor führenden Vertretern der europäischen Philanthropie. Ihr Thema:

„Wie kann sich die Philanthropie von einem schrittweisen Wandel zu einem echten „Moonshot“-Effekt entwickeln?"

Und mit „Moonshot" ist in diesem Fall etwas gemeint, das fast unmöglich erscheint. Nämlich den philanthropischen Gedanken flächendeckend umzusetzen. Andreas Schiemenz und Jörg Schumacher sprachen mit Hilda Liswani live auf dem Kongress über ihre These.

Liswani: „Zwar ist die Zahl der registrierten internationalen gemeinnützigen Organisationen in Europa seit 2010 um dreißig Prozent gestiegen, doch die regionalen und globalen Herausforderungen sind nach wie vor ungelöst, und es gibt einige wichtige ungedeckte Bedürfnisse.“ Liswani spricht von Klimawandel, Ungleichheit und sozialen Ungerechtigkeiten, gesundheitlicher Ungleichheit und digitaler Integration. Und dabei könne man auch und gerade von Unternehmen wie Google lernen: Das Unternehmen verfolgt ein Konzept namens „10X thinking“, bei dem es nicht darum geht, eine Lösung um 10 % zu verbessern, sondern sie zehnmal besser zu machen. Diese Denkweise befähigt Teams dazu, mutig zu sein und ihre Vorstellungskraft über das hinaus zu erweitern, was bereits getan wird. Stellen Sie sich vor, wir würden diese Art von Denken in der Philanthropie anwenden. Anstatt uns auf schrittweise Verbesserungen zu konzentrieren, würden wir uns selbst dazu herausfordern, die Art und Weise, wie wir gesellschaftliche Probleme angehen, völlig neu zu gestalten.

„Auf der NGO-Seite fehlt eine Risiko-Kultur!“

Liswani: „Wir befinden uns an einem einzigartigen Punkt in der Geschichte. Mit der Kraft der Kreativität, dem Potenzial der Innovation und der Stärke der Widerstandsfähigkeit können wir die Welt verändern, anstatt einfach nur etwas zu bewirken. Doch dazu müssen wir Grenzen überwinden. Wir müssen über das hinausgehen, was wir schon immer getan haben, und die Zukunft dessen, was Philanthropie sein kann, in Angriff nehmen.“

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Aber auf dem Österreichischen Fundraising Kongress in Wien hielt sie eine Grundsatzrede vor führenden Vertretern der europäischen Philanthropie. Ihr Thema:

„Wie kann sich die Philanthropie von einem schrittweisen Wandel zu einem echten „Moonshot“-Effekt entwickeln?"

Und mit „Moonshot" ist in diesem Fall etwas gemeint, das fast unmöglich erscheint. Nämlich den philanthropischen Gedanken flächendeckend umzusetzen. Andreas Schiemenz und Jörg Schumacher sprachen mit Hilda Liswani live auf dem Kongress über ihre These.

Liswani: „Zwar ist die Zahl der registrierten internationalen gemeinnützigen Organisationen in Europa seit 2010 um dreißig Prozent gestiegen, doch die regionalen und globalen Herausforderungen sind nach wie vor ungelöst, und es gibt einige wichtige ungedeckte Bedürfnisse.“ Liswani spricht von Klimawandel, Ungleichheit und sozialen Ungerechtigkeiten, gesundheitlicher Ungleichheit und digitaler Integration. Und dabei könne man auch und gerade von Unternehmen wie Google lernen: Das Unternehmen verfolgt ein Konzept namens „10X thinking“, bei dem es nicht darum geht, eine Lösung um 10 % zu verbessern, sondern sie zehnmal besser zu machen. Diese Denkweise befähigt Teams dazu, mutig zu sein und ihre Vorstellungskraft über das hinaus zu erweitern, was bereits getan wird. Stellen Sie sich vor, wir würden diese Art von Denken in der Philanthropie anwenden. Anstatt uns auf schrittweise Verbesserungen zu konzentrieren, würden wir uns selbst dazu herausfordern, die Art und Weise, wie wir gesellschaftliche Probleme angehen, völlig neu zu gestalten.

„Auf der NGO-Seite fehlt eine Risiko-Kultur!“

Liswani: „Wir befinden uns an einem einzigartigen Punkt in der Geschichte. Mit der Kraft der Kreativität, dem Potenzial der Innovation und der Stärke der Widerstandsfähigkeit können wir die Welt verändern, anstatt einfach nur etwas zu bewirken. Doch dazu müssen wir Grenzen überwinden. Wir müssen über das hinausgehen, was wir schon immer getan haben, und die Zukunft dessen, was Philanthropie sein kann, in Angriff nehmen.“

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